7 months: I just realized that I live my dream!

7 Monate bin ich nun schon hier und die Zeit ist einfach wie im Flug vergangen. Es tut mir schrecklich leid, dass ich im letzten Monat nichts von mir hören habe lassen, aber es ist einfach immer mega viel los. Was mich am meisten verblüfft ist, wie ich hier einfach jeden Tag etwas neues erlebe, etwas neues ausprobiere auch wenn es manchmal nur eine neue Vokabel ist die man lernt. Und wisst ihr was? Das ganze hier ist mein Traum und ich lebe ihn. Ich wollte immer schon ein Auslandsjahr machen und jetzt bin ich hier und tue es einfach. Es ist unglaublich. Aber zunächst will ich mal ein großes Dankeschön an meine Eltern aussprechen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen, ich bin einfach so unglaublich dankbar das ihr mir das alles ermöglicht und mich immer unterstützt. Ich liebe euch und freue mich schon wenn ihr mich abholen kommt und ich euch mein 2. zu Hause zeigen kann.
Aber jetzt mal ein chronologisches Update was im letzten Monat so passiert ist und was ansteht.

Geburtstag
Ich habe meinen ersten Geburtstag in den USA verbracht, es war ein ereignisreicher Tag. Ich hatte Schule (war an einem Freitag) und so gut wie jeder hat mir gratuliert, selbst die Lehrer, alle waren super lieb! Abends nach dem Basketballspiel sind dann ungefähr 15 Freunde alle zu meinem Haus gekommen und wir haben uns einen schönen Abend gemacht. Für alle Austauschschüler erwartet nicht zu viel von eurer Gastfamilie, meine ältere Gastschwester Hannah war die einzige von der ich ein Geschenk an dem Tag bekommen habe. Von meiner anderen Gastschwester habe ich gar nichts bekommen und meine Gasteltern haben mir 4 Tage später eine Karte mit 60$ gegeben und das hatte mich dann schon etwas enttäuscht… Geld ist so unpersönlich und das man das dann nichtmal pünktlich hinbekommen kann war auch etwas merkwürdig, aber generell werden hier Geburtstage einfach anders gesehen als in Deutschland und das muss man akzeptieren. In allem hatte ich einen guten Tag und bin jetzt endlich frische 17.

Super Bowl
Am 7. Februar war dann der 50. Super Bowl. Unsere Kirche hat nur für die Jugendlichen hat eine große Veranstaltung dafür gemacht und somit habe ich dieses typisch amerikanische Event mit ganz vielen Freunden zusammen genießen können. Es gab ganz viel Fast Food, Chicken Wings Esswettbewerbe und sehr lustige Spiele. Nebenbei wurde natürlich das Football Spiel genossen, vor allem aber die Halftimeshow und die Werbespots.

Basketball Homecoming
Ende Januar hatten wir Jam the Jim, wo wir als Cheerleader einen großen Auftritt hatten. Für Homecoming hatten wir dann noch einen und das war auch die letzte große Performance für dieses Saison. Es war alles ein bisschen blöd, da wir unseren kompletten Auftritt schon fertig hatten und dann mussten wir eine Woche bevor Homecoming 3 Mädels aus unserem Team schmeißen, da sie zu einer Party in ihrer Uniform gegangen sind. Jetzt sind wir nur noch 9 und das ist echt nicht toll, wenn man 12 Mädchen braucht… Am Ende war der Auftritt dann noch gut, aber es hätte besser sein können. Die ganze Homecoming Woche war dann wieder als Mottowoche ausgerichtet und das hat super viel Spaß gemacht! Das einzige doofe war, dass wir nicht zum Homecoming Tanz am Samstag gehen konnten, da…

Hawaii
…es am Samstag morgen nach Hawaii ging. Hawaii, eine Ort den ich schon immer auf meiner Bucketlist hatte
und nun bekam ich die Möglichkeit mit meinen gerade mal 17 Jahren, ganz alleine, ohne meine Eltern, dahinzufliegen. Ein 10 stündiger Flug von Missouri, 11 Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland, auf der anderen Seite der Welt. Ich war noch nie soweit von zu Hause entfernt und es war einfach wie im Paradies. Dort habe ich 8 Tage und 7 Nächte verbracht. Das ganze verging wie im Traum und ich kann immer noch nicht fassen was ich dort alles erlebt habe. Es hat sich angefühlt als ob mein Leben für diese eine Woche einfach auf Pause gestanden hat. Ich habe einfach nur im Moment gelebt und jede Sekunde genossen. Ich war die gesamte Zeit auf der Insel Ohau. Die Ausflüge waren einfach spitze, falls es euch interessiert könnte ich auch nochmal ein Reisetagebuch dazu schreiben!? Mein Zimmer habe ich mit meiner Gastschwester Sarah, Mint aus Thailand und Karolin aus Norwegen geteilt. Es war einfach eine tolle Kombination. Die beiden und noch einige andere Austauschschüler sind mir während der Zeit so an Herz gewachsen. Ich weiß das es nicht einfach ist sich das vorzustellen, da es nur eine Woche war, aber so eine Reise verbindet extrem und man hat so viele Gemeinsamkeiten. Man dielt mit ähnlichen Problemen, lebt den gleichen Traum und man genießt es einfach sich darüber austauschen zu können. Ich hoffe wirklich das ich einige von Ihnen eines Tages wiedersehen werde.

Barnwarming
Einer der Clubs mit den meisten Mitgliedern in meiner High School nennt sich FFA (Future Farmers of America), sehr viele sind darin involviert, da gerade in Missouri viel Menschen in dem agrikulturellen Bereich arbeiten oder einfach eine Farm besitzen. Die Woche war ungefähr so aufgebaut wie Homecoming, also gab es auch einen Tanz. Nur dieses Mal ganz im Countrystyle mit Cowboystiefeln, Jeans und kariertem Hemd. Es war eine tolle Erfahrung und ich hatte super viel Spaß.

Das war erst mal alles kurz zusammen gefasst, von dem was in letzter Zeit so passiert ist. Ich bin immer noch ziemlich beschäftigt, da jeden morgen Jazz Band ist. Dann ist Cheerleading noch, weil unsere Basketballmannschaft der Frauen noch in den Playoffs ist und Leichtathletik Saison hat am Montag angefangen. Dazu später mehr Details. Ende März ist dann auch endlich Spring Break, darauf freue ich mich schon sehr!

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