Chapter 10/11: my last month in Missouri

Ein Jahr sieht zu erst so lang aus, dann realisiert man auf einmal, dass man nur noch 25 Tage hat und man in 5 Tagen seine Gastfamilie verlassen muss und fragt sich einfach wie man damit umgehen soll… Ich glaube jeder Austauschschüler muss da seine eigenen Weg finden, ich weiß nur, dass ich mir so langsam eine Strategie überlegen muss.

Mein letzter Schultag in Owensville High School war sehr schön. Wir hatten ein tolles Schulprogramm, mit Mittagessen draußen auf dem Fußballfeld. Am Ende gab es dann noch eine Wasserbalonschlacht, was eine Tradition ist und echt lustig war. Der Tag war wunderbar, da wir am Ende noch mit ein paar Freuden zu einem super leckeren Sushi Restaurant gegangen sind. Alle die mich gut kennen wissen, dass ich Sushi liebe und da habe ich mich echt gefreut es mal wieder essen zu können.

Im Anschluss haben Sarah und ich uns dann auf den Weg nach Springfield gemacht um meine ältere Gastschwester zu besuchen. Es war ein tolles Wochenende, wir haben in ihrem Apartment gewohnt, sie hat uns ihre Universität gezeigt und wir waren in einigen Teilen von Springfield. Wir waren dort in einem richtig schönen Kino, die Sitze waren zum hinlegen und es war einfach die coolste Sache auf der Welt.

Graduation und Project Grad war eines der Highlights der letzten Woche. Ganz klassisch mit dem Umhang und den Hut, die am Ende der Zeremonie in die Luft geschmissen werden. 2 Tage davor hatten wir auch eine Veranstaltung für alle Stipendien die vergeben wurden und wir Austauschschüler haben alle etwas sagen können und haben ein amerikanische Flagge von der Schule bekommen.

Mit meiner Gastfamilie waren wir noch für 2 Tage in Kansas City und haben die Familie meiner Gastmama ein letztes Mal besucht und es war wieder sehr schön.

Schule ist vorbei und der Sommer ist heiß. Also habe ich ganz viel mit meinen Freunden unternommen. Wir waren schwimmen, kajaken und haben das Wetter genossen. Am Mittwoch war ich mit meinem Freund in St. Louis und wir waren beim Arch und waren zu Abend aus in der „Old Spaghetti Factory“. Es war echt schön und das Restaurant hat eine tolle Atmosphäre.

Außerdem habe ich noch einen weiteren Feiertag erleben dürfen, Memorial Day. Nur leider haben sie keine wirklichen Traditionen. Also hatten wir einen Familientag.

Morgen werde ich meine Eltern vom Flughafen abholen. Ich freue mich schon so sehr sie wiederzusehen. Ich hoffe es wird schön, wir haben uns vor 312 Tagen das letzte Mal gesehen und man braucht bestimmt etwas Zeit um sich wieder aneinander zu gewöhnen.

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