Christmas break: Christmas, Second Road Trip and New Year’s Eve

Zweieinhalb Wochen hatte ich Weihnachtsferien und die Zeit ist mal wieder wie im Flug vergangen. Ich habe einiges erlebt und möchte euch im Folgenden davon berichten.

Weihnachten in den USA
Am 24. Dezember ist die ganze Familie hier eingetrudelt, bedeutet Amys Eltern, ihre Schwester Kerri mit Mann, deren beiden Kinder und ihr Austauschschüler (Areeb). Von da an hatten wir volles Haus. Am Abend ging es dann in die kleine Kirche bei uns im Dorf, es war wirklich ein sehr schöner Gottesdienst und der Höhepunkt war dann „Stille Nacht“. Es war ein tolles Gefühl wir standen alle in einem Kreis, jeder hatte ein Kerze in der Hand und hat gesungen, dabei habe ich das Lied auf meiner Klarinette begleitet.
Danach ging es dann zu den Eltern meines Gastpapas John, ihr Haus ist nur 5 Minuten von unserem entfernt und ist in der gleichen Straße. Sie hatten eine große Weihnachtsfeier mit der ganzen Familie von Johns Seite. Es war echt lustig, wir haben gewichtelt und ganz viel gegessen. Tradition in meiner Familie ist das man am Abend vor Weihnachten schon ein Geschenk öffnet und das haben wir auch gemacht. Jeder von uns Kindern hat einen Schlafanzug bekommen den man dann über die Weihnachtsnacht anhaben muss.
Am 25. waren meine 2 kleinen Cousins schon ganz aufgeregt (die beiden Jungs sind 9 und 11) und haben deshalb die ganze Familie schon um 7 Uhr aufgeweckt, besonders Pablo war davon gar nicht begeistert, aber dazu später mehr… Jedenfalls haben wir dann alle unsere Geschenke ausgepackt und es war echt schön. Meine Geschenke sind alle sehr gut angekommen und ich glaube ich habe den Geschmack von jedem getroffen. Auch ich habe so viele Süße Sachen bekommen und das beste war in dem Moment habe ich wirklich bemerkt das ich schon ein festes Teil der Familie geworden bin und das ist das schönste Gefühl überhaupt.
Wir haben dann eine Quadtour gemacht und haben Areeb und Pablo die ganze Farm gezeigt, es war tolles Wetter und auch noch ziemlich warm für Ende Dezember. Den restlichen Tag haben wir dann Gesellschaftsspiele gespielt, besonders lustig war Pictionary und mein Team hat auch gewonnen! Was mir aufgefallen ist, dass die Amerikaner irgendwie kein traditionelles Essen haben, jede Familie macht etwas anderes…
Der 26. ist hier kein Feiertag aber alle waren noch hier, daher haben wir uns den neuen Star Wars Film angeschaut und waren in einem Restaurant Mittag essen. Danach haben wir dann auch wieder ganz viele Gesellschaftsspiele gespielt und abends waren Sarah, Hannah, ihr Freund, Areeb und ich bowlen.
Es war eine schöne Zeit und da wir so viel gemacht haben hatte man auch nicht so viel Zeit darüber nachzudenken das man Weihnachten nicht mit seiner Familie verbringen kann…

2.Reise
Am nächsten Morgen sind Amy, Hannah und ich schon um 7 Uhr los. Sarah konnte nicht mit, da sie nicht frei bekommen hat und John muss immer arbeiten.
Zuerst ging es nach Arkansas, das ist einer unserer Nachbarstaaten und ist Missouri sehr ähnlich. Dort haben wir dann Mittag gegessen, denn bei meiner Gastfamilie gibt es eine Regel, du kannst erst sagen, dass du einen Staat besucht hast, wenn du entweder dort übernachtest oder gegessen hast. Dann ging es weiter nach Memphis, Tennessee. Als erstes haben wir dort Graceland besucht. Das war Elvis Presleys zu Hause, es war super interessant vor allem da ich ganz viel über ihn in meiner American Pop Music Klasse gelernt habe und das dann alles mal real zu sehen war toll.
Dann sind wir zum „Peabody“, das ist einer sehr bekanntes Hotel in Memphis, da dort jeden Tag zu einer bestimmten Zeit Enten durch das Hotel laufen. Wir haben danach in unser Hotel eingecheckt und haben uns zum Abendbrot mit Amys Chefin und ihrer Tochter in ein Restaurant getroffen. Es war echt ein gemütlicher Abend und super interessant mehr darüber zu erfahren wie Ayusa so arbeitet.
Wir haben dann schnell Frühstück gegessen und uns wieder auf den Weg gemacht, 3 Stunden später waren wir dann in Jackson, Mississippi und sind ein bisschen durch die Stadt gelaufen bevor es dann wieder Mittagessen gab. Am Nachmittag sind wir dann endlich in New Orleans, Louisiana angekommen. Dort hatten wir ein wirklich schönes Hotelzimmer und wir haben uns noch am selben Abend in die Stadt gemacht. Dort habe ich auch das erste Mal seit New York wieder öffentliche Verkehrsmittel genutzt und das alles hat mich ziemlich an Berlin erinnert.
Am nächsten Morgen sind wir dann gleich wieder mit der Straßenbahn in die Stadt gefahren, waren ein bisschen einkaufen, haben den französischen Markt besucht und das Wetter genossen (15-20 Grad täglich).
Für den Nachmittag hatten wir eine Plantation Tour gebucht und das war wirklich eines der schönsten Sachen, die wir auf der Reise gemacht haben. Alles sah so tropisch aus und es ist einfach ein so großer Teil der Geschichte in Louisiana.
Am Abend waren wir dann noch in einem echt schicken Fischrestaurant (endlich mal Fisch und nicht immer nur Fleisch) und haben verschiedenen Straßenbands zugehört und die waren dort echt mega gut!
Am nächsten Tag sind wir dann auch wieder früh los um am Abend wieder zurück zu Hause zu sein. Wir haben 12 Stunden gebraucht und das war echt gut, denn in Missouri gab es so viel Regen das ganz viele Straßen überschwemmt und somit gesperrt waren.
Ingesamt war es eine kurze, aber tolle und eindrucksreiche Reise. Ich kann es immer noch nicht fassen wie groß und vielfältig dieses Land ist.

Silvester und Neujahr
Lizas Familie hat eine Silvesterparty geschmissen zu der Sarah und ich gegangen sind. Es war echt lustig, da sie auch 2 Gastschwestern hat und wir mit ca. 15 Leute zusammen rein gefeiert haben. Das lustige war wirklich jeder außer mir und Liza war betrunken und dabei ist Alkohol hier erst mit 21 legal, aber niemanden interessiert es, selbst die meisten Eltern nicht, solange sie keine Bilder irgendwo veröffentlichen.
Neujahr hatten wir dann einen großen Brunch bei uns zu Hause und es war echt schön mal mit meinen Cross Country Leuten und meinen Cheerleading Girls zusammenzusitzen.

Die restlichen Ferien haben ich dann viel mit Freunden und meinen Gastschwestern unternommen. Dabei habe ich auch mein Prom Kleid gefunden und es war eine schöne Zeit.

Ein Update zu Pablo, er hat sich dazu entschieden zurück nach Deutschland zu gehen und somit haben wir ihn dann am 2. Januar zum Flughafen gebracht. Er war zwar nett, aber auch sehr merkwürdig. Er hat sich halt nie wirklich eingebracht und vor allem war er sehr faul…

So den ersten Schultag habe ich jetzt auch schon überstanden und ich kann es nicht fassen, dass jetzt schon das zweite Semester begonnen hat.

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