First Thanksgiving

Leider sind die Thanksgiving Ferien schon wieder vorbei (waren von Mittwoch bis Freitag letzter Woche), aber dennoch möchte ich euch von dem Fest un meinen Eindrücken berichten.

Am Mittwoch haben meine Gastschwester Sarah und ich einfach mal nichts gemacht. Buchstäblich, wir haben den ganzen Tag nur geschlafen und Filme geschaut, aber das muss ab und zu auch mal sein.

Donnerstag war dann der genaue Thanksgiving Tag (ist immer der letzte Donnerstag im November). Wir sind dafür 2 h in den Süden von Missouri gefahren, um zum Haus von Amy’s (meine Gastmama) Tante und Onkel zu fahren. Es war ein schöner Tag, wir haben viel geredet und ich habe viele Familienmitglieder kennengelernt. Die Amerikaner haben wirklich sehr große Familien, da hier so gut wie jeder mindestens 2 Kinder hat. Natürlich gab es auch viel zu essen und wer mich nach dem Klischee des Truthahns fragen will, ja den gab es auch! Generell bin ich kein großer Fan von den amerikanischen Essengewohnheiten, da die Amis dazu neigen gerne alle was irgendwie nicht zusammenpasst zusammen zu mischen. Ein gutes Beispiel Süßkartoffel Auflauf. Ist generell schon eine ganz spezielle Sache, aber das dann mit Marshmallows oben drauf? Wirklich überhaupt nicht mein Ding, aber man muss ja nicht alles mögen.

Freitag war dann „Black Friday“, ich weiß nicht ob ihr schon mal davon gehört habt, aber selbst in Deutschland probieren zumindest die ganzen Onlineshops das mitzumachen. Kurz gefasst: man geht shoppen was das Zeug hält, denn überall gibt es extreme Rabatte. Das ganze beginnt um Mitternacht und es gibt echt verrückte Leute die die ganze Nacht shoppen gehen und sich sogar kloppen, wenn es um Designersachen oder ähnliches geht. Diese Erfahrung habe ich leider nicht sammeln können… Wir sind ganz gemütlich um 9 Uhr morgens losgefahren, um eine größere Mall in St. Louis aufzusuchen. Es war auch sehr voll, aber Schlägereien habe ich keine gesehen, nur ellen lange Leinen zum Bezahlen. Sowas kostet also Nerven, dass bedeutet wenn man es nicht voll mag sollte man an diesem Tag doch lieber online shoppen, um doch noch einige Rabatte entspannt mitzunehmen. Natürlich gibt es auch immer ein paar Leute die sich lustig darüber machen und Sprüche reißen wie, „Ich habe das meiste Geld gespart, denn ich habe gar nichts gekauft“ oder „Black Friday: because only in America people trample each other for sales exactly one day after being thankful for what they already have“, mein Opa würde diesem Zitat nur zu genüge zustimmen.

Samstag ging es dann schon ganz früh los, da wir nach Kansas City wollten (3 h entfernt), um mit Amy’s engster Familie Thanksgiving zu feiern. Wir hatten also ein 2. großes Essen im Haus ihrer Eltern. Hannah, meine ältere Gastschwester die in Springfield ein Collage besucht war auch gekommen. Außerdem war Amy’s Schwester Kerri mit ihrer Familie und ein paar Freunde der Großeltern da. Es hat einfach nur super viel Spaß gemacht, da Kerri auch 2 Söhne hat (9 und 11 Jahre alt), ziemlich aufgedreht, aber mega lustig. Des Weiteren waren wir wirklich eine bunte Gruppe, da Kerri’s Familie auch einen Austauschschüler aus Pakistan hat und wir Yang (der Übergangsweise bei un gewohnt hat) und aus China kommt, mitgebracht haben, aber zu denen werde ich euch in einem neuen Artikel mehr berichten.

Thanksgiving ist ja das Fest der Dankbarkeit und ich bin dankbar für sehr viele Dinge, aber vor allem das ich die Möglichkeit habe dieses Jahr erleben zu dürfen (kann es nicht fassen, 4 Monate sind schon um!!!). Dafür danke ich meiner einzigartigen Gastfamilie und meinen Eltern und Freunden in Deutschland, die mich so unglaublich toll unterstützen. Ich liebe euch!

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