Menschen aus aller Welt

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr habt alle ein wunderschönes Weihnachtsfest und genießt die Zeit mit euren Liebsten.
Heute ist der 24. Dezember (vormittags) und ich wollte euch nochmal ein kleines Update vor meinem Weihnachtsfest geben, da danach wieder einiges zu berichten sein wird. Ein kleiner Tip, es geht an den Golf von Mexiko, also seid gespannt…
Seit dem ich hier bin konnte ich schon einige Austauschschüler aus aller Welt kennenlernen und davon möchte ich euch ein bisschen berichten.
Die erste Erfahrung war schon in der Zeit als wir in New York waren, da mit uns ein paar der niederländischen Austauschschüler von Ayusas Partnerorganisation mitgekommen sind.
An meiner High School sind wir 3 Austauschschüler, mit mir noch ein weiteres Mädchen aus Deutschland und ein Mädchen aus den Niederlanden. Wir 3 machen relativ viel zusammen und mit der Niederländerin (Liza) bin ich besonders eng befreundet. Kleine Nachricht an meine Eltern: macht euch darauf gefasst das sie uns bestimmt mal besuchen kommt 😉
Ayusa macht auch einige schöne Veranstaltungen während des Jahres.
Im September waren wir in einem großen Freizeitpark in St. Louis und vor 2 Wochen ein komplettes Wochenende in Kansas City (eine der größten Städte in Missouri).
Dieses Wochenende war einfach großartig! Schon am Freitagabend als wir angekommen sind gab es einige tolle Konversationen. Ich habe ein Zimmer mit Clara aus Italien und Rachel aus den Niederlanden geteilt, das tolle war das wir die halbe Nacht lang geredet haben und uns einfach über unsere Erfahrungen unterhalten konnten, obwohl man sich nicht kannte.
Am Samstag hatten wir dann volles Programm, wir waren in verschiedenen Museen, shoppen und als Heileid Eis laufen! Das war toll denn die meisten aus den südamerikanischen und asiatischen Ländern waren noch nie Eislaufen. Dann waren da noch die 2 aus Finnland, der eine hat Jahre lang Eishockey gespielt und die anderen Eiskunstlaufen gemacht. Da könnt ihr euch ja vorstellen wie die auf dem Eis abgegangen sind und wir restlichen Europäer waren genau in der Mitte.
Der Abschied nach diesem einzigartigen Wochenende war schwer, ich weiß nicht ob man das von der Ferne nachvollziehen kann, da wir ja nur 2 volle Tage miteinander verbracht haben. Aber es fühlte sich an als ob man sich schon Jahre lang kennen würde, einfach weil man das gleiche Durchmacht und da macht es keinen Unterschied aus welchem Land man kommt.
Für das folgende müsst ihr wissen das meine Gastmama für Ayusa arbeitet und die Chefin von 7 Bundesstaaten ist.
Also immer wenn irgendein Austauschschüler Probleme hat oder die Gastfamilie wechseln muss, landen sie meistens bei uns, das meine Gastmama sich für sie verantwortlich fühlt und wir ein Gästezimmer haben.
Der erste Gast war aus Chile, er hat nur 2 Nächte bei uns gewohnt, war super nett und das lustige war das wir an einem der Tage zu einem Baseballspiel gegangen sind und wir beide absolut keine Ahnung von den Regeln hatten.
Die 2. war ein Mädchen aus Deutschland, wir kannten uns schon von dem Vorbereitungstreffen in Berlin und sie hat mit uns auch nur ein Wochenende gewohnt, aber es war eine nette Zeit.
Nummer 3 war dann der Aufregendste. Yang, aus China! Er war genauso wie man sich einen typischen Chinesen halt so vorstellt: klein, Brille, sehr dünn, Tischtennis ist der einzige Sport den er macht, super schlau, gut mit Computern UND schlechtes Englisch… Das ist noch nett formuliert um ehrlich zu sein konnte er wirklich fast gar kein Englisch, er hat sich mit verschiedenen Geräusche und Lauten ausgedrückt. Auch Jeans waren ihm nicht bekannt. Schon merkwürdig, denn fast alle Jeans werden in China produziert, aber die tragen sie nicht… Es gab auch einige interessante politischen Gespräche und es ist einfach mal krass, was deren Diktatur mit ihnen macht. Die dürfen kein Facebook haben und außerdem können sie keinen normalen Internetserver wie Google oder Safari benutzen, da die regierung jegliche Medien überwacht und nur die Informationen zu lässt die sie wollen, also haben sie einen eigenen Server. Das im 21. Jahrhundert hat mich dann doch ziemlich zum Stauen gebracht, aber andere Länder anderen Sitten und das ist was der ganze SchülerAUSTASUCH ausmacht.
Gestern haben wir dann wieder jemand neues bekommen Pablo, aus Deutschland. Wirkt soweit ganz nett, halt ein typischer Norddeutscher und anscheinend ein kleiner Troublemaker… Bin gespannt auf die Zeit mit ihm und mal sehen wie lange er bleibt, denn Yang sollte nur 5 Tage mit uns leben und es waren dann im Endeffekt 3 Wochen…
Wie ihr merkt, ist also immer was los bei uns. Ich muss mich jetzt für die Kirche fertig machen. Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und einen fleißigen Weihnachtsmann!

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