Welcome to the USA!

Die 1. Woche meines Auslandsjahres ist nun schon um und ich hätte nicht erwartet das in der ersten Woche schon so viel passiert.
Am Flughafen musste dann der Erste und wie ich finde auch härteste Schritt erfolgen, nämlich der endgültige Abschied. Es war ein komisches Gefühl ins Flugzeug zu steigen, denn wir waren ungefähr 20 Austauschschüler und jeder von uns hatte Tränen in den Augen (oder hat richtig geflennt :D).
Es war ein langer und anstrengender Flug, aber in New York angekommen blühte nur noch die Vorfreude in unseren Augen.
Das Hotel war gut, es hatte einen tollen Pool nur sind wir nicht dazu gekommen reinzugehen, weil wir immer den ganzen Tag unterwegs waren und dann nur noch ins Bett gefallen sind.
Insgesamt war New York einfach großartig, wir haben in den 2. Tagen so viel zu Gesicht bekommen. Natürlich die ganzen Hauptattraktionen, wie Times Square, Statue of Liberty, Brooklyn Bridge, Central Park, Essen im Hard Rock Café und vieles mehr.
Was mir mit am meisten gefallen hat war Coney Island (ich hatte vorher noch nie davon gehört) und es war halt wie ein riesiges Urlaubsparadies. Zuerst ein großer Freizeitpark mit vielen Attraktionen (da aber jedes 8-25 $ gekostet hat und wir nur 2 h Zeit hatten, sind wir nur das schlimmste Gefahren), dann kommt eine sehr lange Promenade und dahinter schon der Atlantik. Wir sind natürlich sofort ins Wasser gehüpft und hatten einen tollen Ausblick auf die Skyline.

Am Samstag sind wir dann um 4 Uhr aufgestanden, um pünktlich am Flughafen zusein. Ich hatte 200g zu viel in meinem Koffer, die sehr unfreundliche Dame am Schalter fragte dann, ob ich bezahlen oder noch etwas in mein Handgepäck umpacken wollte, ich fragte natürlich wie viel es denn kosten würde und als sie meinte 100$ dachte ich nur sie hat nicht mehr alle. Also habe ich noch 2 Pullover umgepackt und alles war in Ordnung…
Als die 3 h des Fluges sich dann dem Ende zuneigten wurden wir alle immer nervöser, denn in ein paar Minuten würden wir das erste Mal unsere Gastfamilien sehen.
Von weitem sah ich schon das Schild auf dem „Willkommen Charlotte und Lara“ stand, wir zwei waren überwältigt.
Mit dem Auto brauchten wir dann eine gute Stunde von St. Louis nach Hause.
Kurz das Haus und mein Zimmer angeschaut (es ist wirklich sehr schön) haben wir dann wieder Lara abgeholt und sind zu Fair gegangen. Das ist ein großes Fest von den ganzen Menschen die hier eine Farm haben und die versteigern da ihre Schweine und Kühe. Außerdem gibt es dort Traktorenwettbewerbe, einen Biergarten und viele Fahrgeschäfte. Wir waren da bis kurz vor Mitternacht, weil meine Gastfamilie auch eine Farm hat und sie somit da ihre Tiere hatten.

Danach bin ich wirklich total fertig ins Bett gefallen, nach 4 Tagen New York an denen wir immer 12 stunden unterwegs waren, 7 Stunden Zeitverschiebung und der letzten Nacht die mir genau 3 Stunden Schlaf gebracht hatte, ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal so müde war.

In den letzten Tagen hatten wir die Vorbereitung für die Marching Band, ich war so gut wie jeden Tag baden, wir waren im Kino und sind einkaufen gegangen.

Zum Schluss will ich noch kurz zusammenfassen was mir extrem aufgefallen ist:
1. An mindestens jedem zweiten Haus sieht man eine USA Flagge, der Patriotismus und der Stolz der Amerikaner ist schnell zu spüren.
2. So gut wie jeder hat einen Pool oder einen See im Garten.
3. Die Amerikaner sind so viel entspannter und spontaner als die Deutschen. Ordnung ist nicht gerade ihre oberste Priorität.
4. Ihre Herzlichkeit ist unfassbar, seit dem ersten Moment gibt mir meine Gastfamilie das Gefühl nicht nur ein Gast sondern ein richtiges Familienmitglied zusein. Auch im Orchester waren alle so freundlich und sie sind so interessiert, wie es in Deutschland so ist und was wir Europäer über die Amerikaner denken.
5. Essen gehen oder Essen bestellen macht viel mehr Spaß als selber kochen. Außerdem sind XXL Packungen immer besser, egal ob man viel oder wenig will.

Für die Ferien und freien Tage sind wir schon fleißig am planen. Über Wochenende geht es dann zu ihrer Tante, von Montag zu Dienstag gehen wir mit ein paar Leuten aus der Marching Band campen und am Donnerstag beginnt dann auch schon die Schule.

4 Gedanken zu „Welcome to the USA!

  1. Hey Lottii,
    ich habe doch gesagt, dass ich auf jeden Fall kommentieren werde, hehe.
    Das klingt alles einfach nur unfassbar toll und aufregend!!! Deine Gastfamilie und die Umgebung klingen wie aus einem typischen Country-Film mit ihrer Farm und allem 😀 Einfach unglaublich!
    Bin schon ganz gespannt, was du als nächstes so erzählen wirst. Ich werde natürlich weiterhin brav lesen, damit ich auch ja alles erfahre, was du so machst.
    Bis dahin erstmal: goodbye 🙂

    • Oh das ist so süß von dir, ich hoffe dir geht es auch gut und das du eine tolle Zeit in Barcelona hattest.
      Ja es ist wirklich toll und eine krasser Kontrast, wenn man das Großstadtleben in Berlin gewöhnt ist.

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